Prävention

Der Präventionsgedanke in der Schule

Schule leistet präventive Arbeit, indem sie

  • Schülerinnen und Schüler zu selbstständigen, selbstbewussten Menschen erzieht
  • ihnen dabei hilft zu erlernen, wie man Konflikte bewältigt und Ängste abbaut
  • anleitet, Frustrationstoleranz zu erwerben und Bedürfnisaufschub zu erlernen
  • Schülerinnen und Schüler darin fördert, kommunikative Kompetenz und soziales Verhalten zu erwerben.

Präventionsarbeit in der Schule will also Kinder und Jugendliche befähigen, Sozialkompetenz und positive Lebenskonzepte zu entwickeln, um sich zu bewähren, Erfahrungen zu reflektieren und ins alltägliche Leben zu integrieren. Dabei werden soziale Kompetenzen aller Beteiligten gestärkt durch konsequentes Einhalten von Normen und Regeln, die gemeinsam und verbindlich vereinbart werden. Klarheit über das was erwünscht ist und nicht geduldet wird, hilft, eigene Grenzen einzuhalten, die Grenzen des anderen zu respektieren und die eigenen Grenzen anderen gegenüber deutlich zu machen. Risikofaktoren für Sucht und Gewalt treten sowohl im schulischen als auch im außerschulischen Bereich in Erscheinung.
Deshalb muss eine Erfolg versprechende Prävention beide Bereiche erfassen. Gute Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus ist für eine stabile Identitätsentwicklung hilfreich und somit ist es wichtig, das Interesse und Engagement der Eltern zu gewinnen und in die gewalt- und suchtpräventive Arbeit mit einzubeziehen. Elternabende, Beratungsgespräche, ein gemeinsamer Arbeitskreis sowie Fortbildungsmaßnahmen sind wichtige Bestandteile dieser Zusammenarbeit.

Übersicht der von uns im Rahmen unseres Präventionskonzeptes durchgeführten Maßnahmen

Schülerinnen & Schüler

  • Lions Quest: „Erwachsen werden"
  • Elterninformationsabende in Klassenstufe 6 & 7
  • Elternabende zum Thema Gewaltprävention in den 8. Klassen als Angebot
  • Projekttage „Gewalt und Deeskalation" in allen 8. Klassen
  • Projekttag „Drogen und ihre Wirkung" in allen Klassen 9
  • Schülermultiplikatorenseminar mit anschließenden Projekttagen
  • Projekttage „Gegen Diskriminierung und für eine demokratische Kultur" in allen 10. Klassen
  • Teilnahme an der Zukunftswerkstatt „supported by"
  • Schülerstreitschlichter, Paten-AG
  • Verankerung von Präventivmaßnahmen in verschiedenen Unterrichtsfächern
  • Interventionsmodell als grundlegende Vorgehensweise bei Verhaltensauffälligkeiten
  • Projekteinheiten zum Umgang mit neuen Medien (Handy, Internet) in allen Klassen 7
  • Teilnahme an schulübergreifenden Projekten, z.B. EASI - Tag, "Wer nichts tut macht mit", "Be smart don't start", etc

Eltern & Lehrerinnen und Lehrer

  • Bestimmung verbindlicher Regeln (Hausordnung) in Zusammenarbeit mit Kollegium, Schulleitung, Eltern und Schülerinnen und Schülern
  • Prävention als durchgängiges Unterrichtsprinzip
  • Prävention von Gewalt und Sucht als Thema an Studientagen
  • Integrative Elternarbeit in Form von Elternbriefen & Elternabenden
  • Integration von Eltern und Schülern in Entscheidungs- und Zielfindungsprozesse durch den Arbeitskreis FORUM PRÄVENTION
  • Fortbildungen durch schulinterne und externe Angebote
  • Kooperation mit anderen Schulen

Externe Fachkräfte & außerschulische Partner

  • Enge Kooperation mit außerschulischen Partnern: Caritas-Verband Wittlich, örtliche Polizeibehörde, NDC Mainz, Schulpsychologischer  Dienst
  • Kooperation & Vernetzung mit Präventivkonzepten anderer Schulen
  • SV- und Beratungslehrer mit festem Sprechstundenangebot
  • Gezielte Fortbildungsmaßnahmen
  • Schulinterner Studientag zum Thema „Prävention" in Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen
  • Koordination und Initiierung von Entscheidungsprozessen und Maßnahmen der Prävention
  • Koordination von Schülerarbeitsgemeinschaften